seit 1913Rosenträume an der Neiße
 

Ostdeutscher RosengartenBrunnen und Skulpturen

Rosenbrunnen

Der Rosenbrunnen ist direkt auf der Rückseite des Haupteinganges des Ostdeutschen Rosengartens gelegen. Hier begrüßt Sie die Göttin Flora umgeben von vier Putten, welche die Jahreszeiten darstellen. Sie lädt ein, das Reich der Rosen zu betreten, sich vom Duft betören zu lassen und das mannigfaltige Spiel der Natur von altehrwürdigem Baumbestand und einer Vielzahl anderer Blumen und Gehölze zu bewundern. Geschaffen wurde dieser Brunnen aus der Gründerzeit vom Cottbuser Bildhauer Walter Adler.

Mit Ausnahme dieses Rosenbrunnens befinden sich die Brunnenanlagen des Ostdeutschen Rosengartens auf der Wehrinsel. Romantisch versteckt, aber unübersehbar präsentieren diese ihre Schönheit und geben der Wehrinsel einen märchenhaften Charakter.


Bärchenbrunnen
BärchenbrunnenBärchenbrunnen, Wehrinselpark
© Stadt Forst (Lausitz)

Der liebevoll gefertigte Bärchenbrunnen gleich hinter dem Pavillon im Wehrinselpark gelegen, ist für Groß und Klein ein besonderer Anziehungspunkt und ein beliebtes Fotoobjekt.
Eine Bank lädt ein zu verweilen, zu entspannen und dem fröhlichen Geplätscher des Brunnens zu lauschen.

Der Brunnen zeigt vier Bärchen, die am Brunnenrand sitzen und mit dem nassen Element ihr Spiel treiben. In der Mitte erhebt sich eine Säule, auf der ein weiteres Bärchen sitzt und die rechte Pfote empor hebt.

Diesen Brunnen aus der Gründerzeit schuf ebenfalls Walter Adler.


Schlangenbrunnen

In der Nähe des Bärchenbrunnens können Sie den Dritten von Walter Adler geschaffenen Brunnen, den Schlangenbrunnen mit dem schöpfenden Knaben, im Garten der Düfte im Wehrinselpark bestaunen.

Umgeben von verschiedensten Sommerblumen und Stauden und stellt er in diesem Teil der Wehrinsel einen besonderen Blickfang dar.

Er verleiht den duftenden Schönheiten, die hier um Ihre Gunst wetteifern, eine besondere Kulisse.


Froschbrunnen
Froschbrunnen Froschbrunnen im Wehrinselpark
© Stadt Forst (Lausitz)

Der Froschbrunnen ist ein steinerner Zeuge vergangener Gartenbaukunst. Märchenhaft fügt er sich in den Rosenhof im Wehrinselpark und in das herrliche Grün der Natur ein...

Verweilen Sie, träumen Sie...
und genießen Sie das herrliche Grün und die duftenden Rosen, bewundern Sie die herrlichen Kletterrosen, die sich spielerisch emorranken.

... und wer weiß schon genau, ob der Frosch vielleicht nicht doch ...

Geschaffen von Gustav Hagedorn (Stuckateur) und Erwin Lemsky (Bautechniker) in der Gründerzeit.


Löwenbrunnen

Der Löwenbrunnen mit der Gruppe „Durstige Löwen“ war ein Besuchermagnet der Rosen- und Gartenbauausstellung (RUGA) im Jahre 1913. Der weithin sichtbare Brunnen, geschaffen vom Forser Bildhauer Wilhelm Peest, gab dem Garten eine wunderbare Prägung. Leider verschwand die Löwengruppe nach der RUGA spurlos. Die Brunnenanlage ist Ende der 1930er Jahre anderen lanschaftlich gestalterischen Projekten gewichen.

Dank der umfassenden Unterstützung durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung, die Sparkasse Spree-Neiße, das Land Brandenburg und dem unermüdlichen Engagement ortsansässiger Sponsoren, Unternehmen und Unterstützer gelang es zum 100-jährigen Jubiläum des Ostdeutschen Rosengartens (Lausitz) und zur DEUTSCHEN ROSENSCHAU 2013 den Löwenbrunnen wieder im neuen Glanz erstrahlen lassen.

Die rund 2,5 Tonnen schwere, rund 1,30 Meter hohe Nachbildung auf einer Grundfläche von etwa 2x1,20 Meter stammt von der Hollerung Restaurierung GmbH aus Reichenbach.

Die feierliche Einweihung der Nachbildung dieses Brunnens, in unmittelbarer Nähe zum Rosenhof im Wehrinselpark, fand am 28. Mai 2013 statt.
Eine Tafel am Brunnen weist auf die vielen Sponsoren und Unterstützer in gesonderter Form hin.


Kaskadenbrunnen
Kaskadenbrunnen im Rosenpark, NeuheitengartenKaskadenbrunnen im Rosenpark, Neuheitengarten
© Stadt Forst (Lausitz)

Dieser beeindruckende Brunnen, erhielt zur RUGA 1913 den 1. Preis. Erbaut wurde dieser Brunnen von der Forster Firma Johannes Neumann (Bildhauer/Stuckateur). Er fand nach der RUGA seinen Platz in der Parkanlage des Brühlschen Schlosses in Brody (Pförten). Hier kann man noch Fragmente sehen.

Auf Initiative des Fördervereins Ostdeutscher Rosengarten Forst (L.) 1913 e.V., mit Unterstützung der Volksbank Spree-Neiße eG, der VR Stifung der Volksbanken und Raiffeisenbanken Norddeutschland, des Landes Brandenburg, des Landkreises Spree-Neiße und einer Vielzahl von Forster Unternehmen konnte dieser Brunnen wieder neu errichtet werden.

Die Nachbildung des Brunnens wurde am 14. Juni 2013 anlässlich der Eröffnung der DEUTSCHEN ROSENSCHAU 2013 eingeweiht.
Eine Tafel am Brunnen weist auf die vielen Sponsoren und Unterstützer in gesonderter Form hin.


Brunnen an den Wasserspielen

Diesen kleinen Brunnen finden Sie unmittelbar an den Wasserspielen im Rosenpark vor den Treppen zum Säulenhof. Man muss schon etwas genauer hinsehen, um den liegenden Knaben mit einem Fisch unter dem Arm, der keinesfalls im "Schatten" der imposanten Wasserspiele zu finden ist, zu entdecken.
Geschaffen wurde dieses Kleinod vom Sorauer Künstler W. Walter.


Die Reliefwand "Friedensgrenze"

Die Reliefwand bildet den Abschluss des Neuheitengartens im Rosenpark. Dieses Relief, geschaffen vom Bildhauer Jürgen von Woyski, symbolisiert das "Leben an der Oder-Neiße-Friedensgrenze" und entstand 1967. Bis vor der Umgestaltung in den Jahren 2012/13 befand sich vor dieser Reliefwand ein Seerosenteich.