seit 1913Rosenträume an der Neiße
 

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Willkommen im sonnigen Süden Brandenburgs - in der Rosenstadt Forst (Lausitz)


Die rund 20.000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Spree-Neiße liegt südöstlich von Cottbus, direkt an der A 15, unmittelbar an der Grenze zu Polen und im Herzen der Niederlausitz.

Die grüne Stadt an der Lausitzer Neiße mit mehr als 750 Jahren Stadtgeschichte hat viele Gesichter:

Historische Spinnmaschine aus Jahre 1905 (Selfaktor)Funktionstüchtige historische Spinnmaschine aus Jahre 1905 (Selfaktor)
© Brandenburgisches Textilmuseum


Historische Einrichtungen, wie der Wasserturm (1813) als Wahrzeichen der Stadt, die Stadtkirche St. Nikolai (1265/66), das Brandenburgische Textilmuseum (1995) oder das historische Rad- und Reitstadion (1906) sind sehens- und erlebenswert.

So beherbergt z.B. das Brandenburger Textilmuseum so manche Rarität der Tuchherstellung und erzählt von jahrhundertlanger Tradition der Textilindustrie. Anhand funktionstüchtiger Maschinen kann man hier „lebende Geschichte“ sehen.

Berühmte Persönlichkeiten haben ihre Spuren hinterlassen und machen neugierig auf Entdeckungen. Herrschaftsfamilien mit Rang und Namen lebten hier:

  • Katharina v. Ileburg
  • Hans von Biberstein und
  • Graf Heinrich von Brühl.
Der sächsische Premierminister fand in der Gruft der Stadtkirche St. Nikolai seine letzte Ruhestätte, sein Todestag jährt sich 2013 zum 250. Mal.

Rosen prägen das Bild der Stadt, die seit 2004 offiziell den Titel „Rosenstadt“ trägt. Doch den schönsten Platz hat „die Königin der Blumen“ im Ostdeutschen Rosengarten: Zehntausende Rosen, umrahmt von Skulpturen, Amphoren, Pergolenhöfen und romantischen Wasserspielen.
Anlässlich des 100. Jubiläums im Jahr 2013 fand hier vom 14.06. - 29.09.2013 die DEUTSCHE ROSENSCHAU statt.
Der Ostdeutsche Rosengarten ist neben den Pückler-Parks Bad Muskau und Branitz / Cottbus sowie dem Schlosspark Brody / Polen (ehemals Pförten) Mitglied im 2010 begründeten Europäischen Parkverbund Lausitz „Von Graf Brühl bis Fürst Pückler“.

Auch im professionellen Radsport hat Forst (Lausitz) dank des international bekannten Rad- und Reitstadions einen guten Namen. Das 1906 eingeweihte 400 Meter lange und sechs Meter breite Bahnoval ist ein außergewöhnliches Bauwerk und einmalig in unserer Region.
Sogar als Filmkulisse diente die Bahn bereits: bei Aufnahmen für den Klassiker „Strich durch die Rechnung“ mit Heinz Rühmann.



Heute wie damals werden spannende nationale und internationale Wettkämpfe ausgetragen. Höhepunkte sind die hochkarätig besetzten Steherrennen. Seit 2006 werden auch internationale Reit- und Springturniere in den Klassen bis S*** durchgeführt.

Oder-Neiße-RadwegOder-Neiße-Radweg
© Stadt Forst (Lausitz)

Doch Rad fahren hier nicht nur die Profis: Die Stadt ist durch die Anbindung an nationale und internationale Radrouten ein Eldorado für Fahrradtouristen. Hunderte Kilometer ausgebauter Radwanderwege in malerischer Landschaft - bis ins Nachbarland Polen - wollen erobert sein!
Naturschutzgebiete, kleine Waldseen und ausgeschilderte Wanderrouten locken besonders Naturfreunde und Aktivurlauber. Und wann waren Sie schon das letzte Mal im „Urwald“?

Erholung, Sport und Spaß für die ganze Familie bieten aber auch die Forster Bäder zu jeder Jahreszeit:
Im Sommer heißt es „...ab ins kühle Nass“! Dann lockt das moderne, barrierefreie Erlebnisfreibad mit Riesenrutsche, Buddelkasten, Sprudel, Mehrzweckplatz für Ballsportarten, 50 m-Schwimmbahn und „Mutprobe 10 m-Sprungturm“.



Im Winter „...mal wieder abtauchen“ gelingt wunderbar in der Forster Schwimmhalle.

Einmalig in seiner Art ist das multimediale Dokumentationszentrum „Archiv verschwundener Orte“, welches sich dem Thema Ortsumsiedlungen und Braunkohletagebau widmet. Es dokumentiert erlebnisreich Menschenschicksale, Traditionen, Geologie und Wirtschaft auf einer interessanten Entdeckungsreise mit vielen Zeitzeugen.

Südlich von Forst erstreckt sich der Muskauer Faltenbogen (24 ha), ein geologisch äußerst Interessantes und landschaftlich reizvolles „Souvenir“ der Eiszeit, welches vor ca. 450.000 Jahren entstanden ist und bis nach Polen reicht. Hier hat sich eine einzigartige Fauna und Flora entwickelt.
Quasi gleich um die Ecke entdecken Sie die „Schokoladenseite der Lausitz“: Die Confiserie „Felicitas“ ist mit den handgefertigten belgischen Schokoladenspezialitäten, auch individuell gestaltet, Verführung pur! Bei einem Blick in die Schauwerkstatt kann man die Entstehung der Köstlichkeiten hautnah erleben oder auf Voranmeldung selbst gestalten.

Viele weitere sehens- und erlebenswerte Ausflugsziele sind von Forst (Lausitz) aus zu erreichen. Entdecken Sie den Spreewald, das Lausitzer Seenland oder die vielen historischen Sehenswürdigkeiten des polnischen Nachbarlandes.

Besteigen Sie den „liegenden Eifelturm“ - die Förderbrücke F60 - oder machen Sie eine Paddeltour…
Egal für welche Tour, Veranstaltung oder touristisches Highlight Sie sich entscheiden - hier findet jeder garantiert das passende Erlebnis für sich!