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03.07.2019
„Für dich soll's rote Rosen regnen“ Auf den Spuren der Rose

Am Freitag, den 12. Juli 2019 um 18 Uhr findet im Ausstellungs- und Besucherzentrum des Ostdeutschen Rosengartens Fort (Lausitz) die Eröffnung der Ausstellung – „Für dich soll's rote Rosen regnen“ Auf den Spuren der Rose - statt.
Dazu wird herzlich eingeladen.

Die Ausstellung ist ein Projekt des Kunstmalers Knut Helms. Das Ausstellungsprojekt wurde von Benjamin Pelz angeregt. Er ist in Forst geboren und dann nach Berlin gezogen, wo sich seine feste Freundschaft mit Kunstwissenschaftler und Maler Knut Helms entwickelte. Bei einem Besuch seiner Heimatstadt kam ihm die Idee, für Knut Helms eine Kunstausstellung zu planen.

In zahlreichen Gesprächen kamen beide auf den Gedanken, das Thema der Rose im Blick auf den Ostdeutschen Rosengarten zum Thema der vorgeschlagenen Ausstellung zu machen. Denn die Rose ist ein spannendes vielschichtiges kulturelles Symbol, das seit jeher in Literatur, Kunst und Religion die Gemüter bewegt. Sie ist vor allem ein Symbol der Liebe, womit sie in Bezug auf den Rosengarten, der auch für Hochzeiten genutzt wird, eine besondere Bedeutung gewinnt. Rosen faszinieren durch die Schönheit ihrer Blüten und ihren Duft und regen die Sinne zum Träumen an. Deswegen ist sie seit vielen Jahrhunderten ein besonderes Thema der Kunst geworden.
Knut Helms bietet an, für die Ausstellung Gemälde in unterschiedlichen Formaten zu schaffen, die als Schwerpunkt das Thema der Rose zwischen gegenständlichen und abstrakten Darstellungsformen auf Grundlage einer Spachteltechnik variiert. Unter Rosengartenimpressionen und Rosensträußen erscheint auch das eine oder andere Gesicht sowie eine Gemäldekopie, welche den Ausgangspunkt der vielfältigen Arbeit von Knut Helms, die altmeisterliche Maltechnik eines Stilllebens, erkennen lässt.

Knut Helms führt zu bestimmten Terminen während der Ausstellung live vor, wie er Rosen direkt nach der Natur malt. Als Kunstwissenschaftler wird er dabei auch erzählen, was wir über die Maltechniken der Alten Meister aus ihren Gemälden und Schriften hierzu wissen.

Helms wird eine Leseprobe aus seinem eigens dazu verfassten Malerbuch geben. Ferner wird er an Beispielen zeigen, wie die moderne Kunst mit diesem Thema seit dem Impressionismus umgegangen ist und was ihn persönlich inspiriert hat.

Knut Helms M.A., geb. 1972, ist Kunstwissenschaftler und Maler in Berlin. Er hat an kunstwissenschaftlichen Veröffentlichungen mitgearbeitet. Mit seinem Spezialgebiet der historischen Maltechniken zudem jahrelang geschult in Gemäldekopie vor Originalen im Museum mit historischen Farben und Techniken, macht er seine künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten in seiner Selbständigkeit als Auftragsmaler fruchtbar.

Diese Ausstellung ist bis zum 30. September 2019 täglich von 9 bis 19 Uhr zu sehen.

(Autor: Stadtverwaltung Forst (Lausitz))